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Südindien Rundreise


Duration : 21 Tage
Destination : Chennai - Kancheepuram - Mahabalipuram - Pondicherry - Tanjore - Madurai - Munnar - Periyar - Kovalam - Alleppey - Cochin - Conoor - Ooty - Mudumalai - Mysore - Chikmaglur - Bangalore - Chennai
Tag 01 : San Thome Cathedral, Chennai  Holiday Tours
Nach der Ankunft in Chennai (Madras) Transfer zum Hotel und unmittelbarer Bezug des Zimmers. Zeit zur freien Verfügung und Gelegenheit, den Jet Lag zu verarbeiten.
Madras ist die viertgrößte Stadt Indiens und das Tor zum Süden. Die Stadt entstand aus der britischen Festung St. George aus dem Jahr 1639 und wuchs zu seiner heutigen Größe. Fünfhundert Jahre vorher gingen hier die Portugiesen an Land und davor versuchte St. Thomas die Einwohner zu missionieren, kam aber im Märtyrertod um. Die reiche grüne Stadt ist weithin bekannt für seine Tempel, für Seide, Musik und Tanz. Madras besticht durch seine Heiterkeit und Weitläufigkeit mit Zugang zu einem der längsten Strände des Subkontinents.

Tag 02 :
Die viertgrößte der indischen Megastädte (5,5 Mio. Einwohner) ist der Ausgangspunkt für Reisende zu Zielen an der Koromandel-Küste und anderswo im östlichen Teil Indiens. Die Bequemlichkeiten guter Hotels verdankt man allerdings nicht einem großen Tourismusgeschäft, sondern der Rolle, die Madras als Standort von Auto-, Elektro- und Feinmechanik-Industrie mit Investitionen von internationalen Multis spielt. In Madras, das im 16. Jahrhundert von den Portugiesen und vom 18. bis 20. Jahrhundert von den Briten beherrscht wurde, sind noch einige Bauten aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Die Lage am 13 km langen Strand ist tropisch angenehm. Die stolzen Einwohner der Hauptstadt von Tamil Nadu sprechen Tamil und halten nichts von der Bevormundung durch die Regierung im Norden. So bestehen sie auf dem Tamilnamen Chennai für ihre Stadt. Stadtrundfahrt mit Besichtigungen: Fort St. George, St. Thomas Kirche und Kapaleeswarar-Tempel. Fahrt nach Kanchipuram. Die ehemalige Hauptstadt des Pallava-Königreichs, heute kurz Kanchi genannt (200.000 Einwohner), ist eine der 7 heiligen Städte Indiens. Außerdem kommt die am besten verarbeitete Seide von hier. Schon für die Pallava-Könige (6.-9. Jahrhundert) wurde sie gewebt. Über 1000 Tempel sollen in Kanchipuram gestanden haben, übrig sind heute noch 124. Die Gopurams, typische südindische Tempeltürme, sind schon von weitem zu sehen. In Kanchi herrscht stets großer Andrang von Pilgern. Die wichtigsten Tempel sind: Shri Ekambaranathar, Kailasanatha und Dewarajaswami.
Weiterreise zur Übernachtung in Mahabalipuram.

Tag 03 : Mahabalipuram Temple, Mahabalipuram Holiday Packages
Was mit Dutzenden Hotels und Restaurants wie ein beliebiger indischer Badeort erschneinen könnte, war zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert die blühende Hafenstadt des mächtigen Reiches der Pallavas. Sie herrschten und verbreiteten indische Kultur bis nach Indonesien hinein. Später zerfielen das Reich und auch die alte Stadt, aber bewundernswerte frühindische Heiligtümer blieben erhalten. Sie zeigen Bilder indischer Mythologie in kunstvollen Reliefs, manche sind aus dem Naturfels herausgearbeitet. Die wichtigesten Sehenswürdigkeiten sind: Arjunas Buße (Arjunas Penance), Küstentempel und Krishna Manadapam.
Übernachtung in Mahabalipuram.

Tag 04 :
Morgens Fahrt nach Pondicherry. Pondicherry, eine ehemalige französische Kolonie, präsentiert eine ungewöhnliche Kombination von europäischer Kultur und indischer Tradition. Anschließend Besuch von Auroville, einer Oase der Ruhe und Besinnung. Es ist ein internationales Experiment einer Wohngemeinschaft. Sri Aurobindo Ashram ist der letzte Lebensort von Gründer Ashram Sri Aurobindo und seiner Mutter. Das in der Nähe liegende Museum bietet eine reiche Kollektion von archäologischen Fundstücken und Möbeln aus der Zeit der Franzosen. Die Promenade zeigt viele interessante Denkmäler. Besuch des Pondicherry Museums.
Übernachtung in Pondicherry.

Tag 05 : Tanjore Temple, Tanjore Vacation Packages
Fahrt nach Tanjore. An der Strecke Stop in Chidambran zur Besichtigung des Nataraja Tempels. Ein weiterer Stop in Darasuram zum Besuch des von Raja Raja Chola II erbauten Airateswara Tempels. Ankunft in Tanjore. Das moderne Thanjavur mit seinen Ebenen ist die "Reisschüssel" des Bundesstaates Tamil Nadu. An der Ostküste von Tamil Nadu war es die Heimat der Cholas, einer der mächtigsten Dynastien in Südindien. Die Halbtagestour zeigt die schönsten Exemplare der Baukunst der Cholas. Die Cholas waren großartige Tempelbauer und Thanjavur beherbergt nicht weniger als 74 Tempel, verteilt über die Stadt. Der bekannteste ist der Brahadeeswarar Tempel, erbaut vom großen Chola König, Raja Raja im 10. Jahrhundert - ein außergewöhnliches Exemplar der Chola-Architektur. Der Palast nahe dem Tempel zeigt riesige Korridore und weitläufige Hallen. Die angrenzende Kunstgalerie beherbergt einige Granit- und Bronzestatuen der Chola-Zeit. Besuch einer Kunstgalerie und der Saraswati Mahal Bibliothek.
Übernachtung in Tanjore.

Tag 06 :
Morgens Weiterreise nach Trichy, einer weiteren antiken Stadt aus der Chola-Dynastie. Über der Stadt thront ein Felsen-Fort. 434 in den Fels gehauene Stufen und eine Vielzahl von Schreinen führen hinauf zur Festung. Auf der ersten Plattform sind die Überreste einer riesigen Halle zu sehen. Auf der nächsten Plattform befindet sich eine Halle mit 100 Säulen. Eine weitere Plattform beherbergt einen Tempel für Lord Shiva und auf der obersten Plattform steht ein antiker Tempel für Ganapati. Der dramatische Abstieg bietet großartige Ausblicke auf den Kaveri Fluss. Anschließend Besuch in Srirangam, einem Ort, der fast komplett in die Umfassungsmauern eines ehemaligen Vishnu Tempel gebaut wurde.

Fahrt nach Madurai. Der Ort ist einer der ältesten Städte Indiens, deren Geschichte bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Bis zum 14. Jahrhundert war es die Hauptstadt der Pandaya Herrscher von Südindien, die große Kunstliebhaber waren und Madurai zur Heimat der tamilischen Literatur machten. Die Stadt bildet immer noch das Herzstück von Südindien als ein Geschäftszentrum und Hochburg der tamilischen Kultur. Die Nayaks vom 16. bis 18. Jahrhundert hinterließen der Stadt die beiden größten Tempelanlagen - man sieht sie von überall in der Stadt aus.
Übernachtung in Madurai.

Tag 07 : Meenakshi Tempel, Munnar Tour & Travels
Morgens Besuch des Meenakshi Tempels, Lord Shiva geweiht, mit zehn riesigen Gopurams, den Tempeltürmen. Die Anlage überragt weithin die Umgebung mit den üppig grünen Reisfeldern und Kokosnuss-Palmen. Besuch der Halle der Tausend Säulen, erbaut im Jahre 1560, zeugt es von der Bildhauerkunst mit jeder der Säulen in unterschiedlichem Dekor. Abschließend Besuch des Tirumalai Nayak Palastes, einem Bau im indo-sarazenischen Stil, bekannt für ihre Stuckarbeiten und den Kuppeln und Umgängen. Weiterreise nach Munnar. Im Staat Tamil Nadu an den Hängen der Panali-Berge liegt Munnar, eines der unerschlossenen Ziele Südindiens. Mit seiner klaren Luft, atemberaubenden Ausblicken in die Umgebung und seiner ruhigen Atmosphäre bietet der Ort eine Umgebung, die man kaum in einer anderen Bergstation wieder bekommt, ein idealer Sommersitz in den südlichen Bergen.
Übernachtung in Munnar.

Tag 08 :
Tag zur freien Verfügung in Munnar. Gelegenheit zu Wanderungen durch den Ort in der großartigen Berglandschaft. Besuch eines Marktes oder Entspannen in der Atmosphäre dieser ruhigen Bergstation.
Übernachtung in Munnar.

Tag 09 : Lake, Periyar  Holiday Tours
Weiterreise nach Periyar. Das Periyar Wildreservat ist etwa 780 qkm groß, ein schönes Stück Dschungel, seit 1934 zum Schutz der wild lebenden Elefanten, Tiger und vieler anderer Tiere eingerichtet. Der Park ist nicht nur für seine Elefanten und Tiger bekannt, sondern es finden sich Hirsche, Wildschweine, Leoparden, Bisons, Affen und viele kleinere Bewohner der grünen hügeligen Landschaft. Ein wunderschöner Platz, das saftige Grün und die Stille auf sich wirken zu lassen.
Übernachtung in Periyar.

Tag 10 :
Bei der morgendlichen Bootsfahrt über den Periyar-See kann man fast immer Tiere am Ufer beobachten. Weiterfahrt nach Kovalam. Unterwegs in der Nähe von Trivandrum Halt am Vizihiniam Hafen.
Übernachtung in Kovalam.

Tag 11 : Padmanabha swami, Alleppey  Travel Agent
Morgens Weiterreise nach Alleppey, oft als Venedig des Ostens bezeichnet. An der Strecke Stop in Trivandrum zu einer kurzen Stadtbesichtigung. Auf einer Fläche von 2400 qm steht der Tempel von Sri Padmanabhaswamy, dessen Alter auf 260 Jahre geschätzt wird. Das aus dem Jahr 1880 stammende Napier Museum, dessen Gebäude eine Kombination aus Baustilen von Kerala, der Moghulzeit, chinesischen und italienischen Einflüssen ist. Sri Chitra Kunstgalerie mit Malereien der Mughal, Rajput und Tanjore Kunstschule. Fahrt nach Quilon, auch als Kollam bekannt, mit seiner bewegten Vergangenheit. Es war seit jeher ein internationaler Handelsplatz und bis heute ist es ein prosperierendes Wirtschaftszentrum. Am Stadtrand befindet sich der malerische Astamudi-See. Es wird erzählt, dass die jetzige Stadt erbaut wurde vom Syrischen Geschäftsmann Sapir Iso im 9. Jahrhundert. Kollam beherbergt auch die Kerala State Cashew Development Corporation. Ein Highlight ist auch der Besuch des 48 m hohen Thangassery Leuchtturms, erbaut im Jahr 1902. Weitere Besichtigungspunkte sind der Ananda Valleeswaram Tempel, die Pullichira Kirche aus dem Jahr 1700 und Chinnakkada Palli, eine der ältesten und bekanntesten Moscheen der Stadt. Die Fahrt führt weiter nach Alleppey, wo Ihr Hausboot auf Sie wartet.

Ihr Hausboot hat einen Balkon mit komfortablen Liegestühlen (perfekt für einen "Sundowner"). Die Kabinen sind komplett eingerichtet mit privatem Badezimmer. Jedes Boot ist mit einer Küche ausgestattet und ein Koch reist ebenfalls mit, der für Sie Spezialitäten Keralas mit Meeresfrüchten und viel Gemüse nach traditionellen Rezepten zubereitet.

Der Bundesstaat Kerala - ein Erlebnis besonderer Art. Nirgends auf der Welt bietet sich so eine Landschaft. Das grüne Wasser wie ein seidener Teppich auf der Erde. Die Palmen am Ufer mit ihrer Spiegelung in den Backwaters stören die Ruhe nicht. Kormorane tauchen ein und auf. Das ländliche Leben in den Backwater-Dörfern fließt ohne Hektik mit. Der Gesang eines Kuckucks unterbricht gelegentlich die unbeschreibliche Ruhe und Stille. Sie gleiten gemächlich dahin.
Übernachtung an Bord.

Tag 12 : Island, Cochin  Travel Guide
Heute werden Sie geweckt vom Gezwitscher der Vögel und dem Plätschern des Wassers. Nun wird das Frühstück zubereitet und Sie genießen es während das Boot gemächlich auf den Backwaters dahingleitet. Das Boot befährt unterschiedliche Kanäle und Wasserwege und es ergeben sich immer wieder Gelegenheiten zu einem kurzen Stop am Ufer, um einen Blick auf das Alltagsleben der ländlichen Bevölkerung zu werfen. Später wechseln Sie vom Hausboot auf ein schnelleres Boot, das in 3 Stunden zur Anlegestelle von Kottayam fährt. Dort wartet der Wagen zur Fahrt nach Cochin.

Als "Königin des Arabischen Meeres" hat man Cochin (600.000 Einwohner) gefeiert. Die Hafenstadt im Zentrum der Malabar-Küste gelangte durch den Export von Gewürzen über das Arabische Meer nach Europa zu Reichtum. Der Naturhafen von Cochin war erst im 14. Jahrhundert durch eine Überflutung in der Lagunen-Landschaft entstanden. 1929 wurde mit dem Ausbau des modernen Hafens begonnen, jüngst wurde ein internationaler Flughafen eröffnet. Die Stadt Cochin liegt auf mehreren Inseln vor der Festlandsstadt Ernakulam. Mehrere Fährlinien verbinden Willingdon Island (mit dem kleineren älteren Flughafen) mit den Inseln Bolghatty, Candle und Gundy sowie den Halbinseln Mattancherry und Vypen. Im Süden Ernakulams breitet sich die Industrie aus. Mit einer Fähre von der Main Boat Jetty in Ernakulam gelangt man in den ältesten Teil Cochins, die Altstadt beim Fort-Viertel von Mattancherry, wo die alten Häuser und Speicher der Gewürzhändler vor sich hin träumen. Ost und West sind sich hier schon immer begegnet, die erste portugiesische Ansiedlung entstand hier bereits im 16. Jahrhundert. 1663 nahmen die Holländer der Hafen in Besitz, 1796 eroberten die Briten Cochin. Lange vorher hielten sich arabische Händler hier auf ebenso wie die Chinesen, deren typische Fischernetze an Hebebalken noch heute anzutreffen sind. Besichtigungen in Cochin mit dem Holländischen Palast, der jüdischen Synagoge, Fort Kochi, St. Francis Kirche, Santa Cruz Basilika, Holändischer Friedhof, chinesischen Hebenetzen, Willingdon Island und Hill Palace Museum.
Übernachtung in Cochin.

Tag 13 : Nilgiri, Conoor Travel Vacation
Heute liegt eine Strecke von 200 km vor uns auf einer gewundenen Straße durch die Berge nach Conoor. Die Stadt ist die erste von drei Nilgiri Bergstationen. Das Klima in Conoor ist auch im Sommer sehr angenehm und deshalb ist der Ort bekannt und geschätzt. Die Hauptsehenswürdigkeit hier ist der Sims-Park, ein gut gepflegter Botanischer Garten. Der Rest des Tages steht zur Verfügung, um die natürliche Umgebung kennenzulernen.
Übernachtung in Conoor.

Tag 14 :
Nach einem frühmorgendlichen Frühstück geht es zum Bahnhof von Conoor. Dort besteigen Sie den Zug aus Mettupalayam, der von hier weiter nach Ooty fährt. Die Bahnstrecke ist spektakulär und bietet großartige Panorama-Sichten über die Gebirgswelt im südlichen Indien und den umliegenden Dschungel. In Ooty schließt sich ein Spaziergang durch die gemütliche Altstadt an, der immer wieder Ausblicke auf die ländliche Umgebung bietet. Ein Besuch im Botanischen Garten gibt eine gute Übersicht der regionalen Flora. Es besteht die Gelegenheit zu einer Bootsfahrt auf dem Ooty-See. Dazu finden sich eine Reihe von Aussichtspunkten wie Lamb's Rock, Kodanadu und Dodabetta Peak mit wunderschönen Eindrücken von den umgebenden Bergen und Tälern. Rückkehr nach Conoor (50 km).
Übernachtung in Conoor.

Tag 15 : National Park, Madumalai Holiday Packages
Weiterreise nach Mudumalai. Das Wildschutzgebiet Mudumalai Wildlife Sanctuary etwa 67 km von Ooty entfernt ist eines der bedeutendsten Südindiens. Es ist Teil des Nilgiri Biosphere Reserve zusammen mit Bandipur National Park in Karnataka und Wynad Sanctuary in Kerala. Das Wildleben in Mudumalai ist ähnlich dem der anderen Naturschutzparks in Nilgiri. Die dominierenden Tiere sind Makaken und Lenguren. Tiger und Leoparden sind nur äußerst selten zu sehen. Andere geschützte Arten sind Riesen-Eichhörnchen, Flughörnchen, Elefanten, Hirsche und Rehe, dazu eine Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten. Ein Elefantencamp namens Theppakkadu befindet sich innerhalb des Naturparks.
Übernachtung in der Jungle Lodge des Parks.

Tag 16 :
Fahrt Richtung Mysore. 53 km östlich von Mysore erreicht man Somnathpur. Der Ort ist bekannt für seine Tempelanlagen aus der Hoysala-Zeit (13. Jh.). Der bekannteste ist der Keshava Tempel mit sternförmigem Grundriss, er hat drei Schreine für verschiedene Inkarnationen Vishnus. An den Außenwänden meisterliche Reliefs, die Erzählungen aus der Sagenwelt von Ramayana, Mahabharata und Bhagavad-Gita darstellen. Anschließend Besuch der Zwillingswasserfälle von Sivasamudram. Nach der Ankunft in Mysore Transfer zum Hotel. Nach einer Ruhepause Ausflug in das eine halbe Stunde entfernt liegende Areal der terrassenförmig angelegten Brindavan Gärten. Die fein gepflegten Terrassen sind eingerahmt von Wasserläufen. Wasserfontänen mit Musik- und Lichtuntermalung sollen die Besucher erfreuen.
Übernachtung in Mysore.

Tag 17 : Mysore Place, Mysore Travel Packages
Als Hauptstadt des Staates Karnataka hat Bangalore der einstigen Maharaja-Stadt Mysore den Rang abgelaufen, aber dafür hat sich Mysore (650.000 Einwohner) mit breiten Straßen, Palästen und Parks etwas von dem alten Charme einer Residenz erhalten. In der "Stadt des Sandelholzes" sagen die Paläste und Tempel viel aus über die reiche Geschichte und die Architektur, aber auch über die Aufmerksamkeit, die die Herrscher ihr widmeten. Sehenswert ist außerhalb der Stadt der Chamundi-Hill mit seinen Tempeln. Auf dem Berg liegt ein Tempel, der der Gottheit Chamundeshwari, dem Schutzpatron der Herrscherfamilie geweiht ist. Ausflug nach Srirangapatnam. Die Flussinsel erinnert an Tipu Sultan und seinen Widerstand gegen die Briten. Zu sehen sind Festungsmauern, Sommerpalast mit Museum, Mausoleum, dörfliches Leben und Hindu-Heiligtümer. Zurück in Mysore geht es zur beeindruckendsten Sehenswürdigkeit der Stadt, dem Mysore Palast - Amba Vilas. Der prächtige indo-sarazenische Palast der Wodeyar-Herrscher stammt aus dem Jahr 897, wurde später mit Hindu und Moslem-Stilelementen verändert und brannte 1897 zu großen Teilen ab. Er wurde dann vom britischen Architekten Henry Irwin 1912 wieder in neuem Glanz errichtet. Zu Festzeiten und jeden Sonntagabend werden die Umrisse der Arkaden, Türmchen und Kuppeln mit Abertausenden von Glühbirnen illuminiert. Innen erfreuen in der Kalyana Mandapa, dem königlichen Hochzeitssaal, die kunstvollen Kristall-Lüster aus böhmischen Glas, die belgischen Glasmosaiken in der Kuppel und die englischen Bodenfliesen mit Pfauenmotiv sowie schwere silberne und kristallene Stühle in den Nebenräumen. Im ersten Stock sind in der großen Durbar-Halle (für Audienzen des Herrschers) die Säulen bemalt und reich vergoldet. Weißer Marmor, der im Mogul-Stil mit Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen verziert ist, ergänzt die Pracht. Die rein silbernen Türen in der privaten Durbar-Halle stammen aus dem abgebrannten Vorgängerpalast, sind also viel älter als alles andere rundum. Das Museum der königlichen Familie im hinteren Teil des Gebäudes zeigt u.a. Miniaturmalereien aus Tanjore und Kerala, auch Privates und Kurioses.
Übernachtung in Mysore.

Tag 18 : Chikmaglur Museum, Chikmagkur  Holiday Packages
Die heutige Fahrt nach Chikmaglur ist mit etwa 4 Stunden relativ lang, wird aber unterbrochen von hochinteressanten Besichtigungen. Zunächst erreicht man Belur. Mit der immensen Fülle von Relieffriesen, großen Skulpturen und feinsten Dekors gehören die Tempelbauten von Belur (und dem nahen Halebid) in der ländlich-dörflichen Umgebung des südlichen Karnataka zu den künstlerisch bedeutendsten Indiens. Die Kunst zur Zeit der Hoysala-Dynastie (11.-14. Jahrhundert) schließt an den älteren Chalukya-Stil mit dem Zentrum Badami im Norden Karnatakas an, steigert aber noch die Figurenfülle und die Präzision der Darstellung. Belur war ein Ort im Hoysala-Königreich, als diese Region für den Handel zwischen Persien und China wichtig war. Von 1116 an entstand hier der große Vishnu-Tempel Channeskeshava in rund 100-jähriger Bauzeit, gestiftet zur Erinnerung an einen Sieg der Hoysala-Armee gegen die Chola-Herrscher. Der Tempel ist völlig mit Figuren bedeckt, sein sternförmiger Grundriss schafft viele Nischen und weite Fassadenflächen für Elefanten (Zeichen der Königsmacht, rund 650 Figuren!), graziöse Frauen und erotische Spiele. Selbst König und Königin sind unbekleidet dargestellt. Im weiten Hof ist die wunderbare Figur des Sonnenadlers Garuda (Symbol und "Reittier" des Gottes Vishnu) zu sehen. Weiterfahrt nach Halebid.

1311 wurde das Hoysala-Reich und seine Hauptstadt Halebid von den muslimischen Truppen des Delhi-Sultanats vernichtet, doch die Tempelstätte überdauerte. Der Baumeister des Tempels von Belur entwarf auch den Haupttempel von Hoysaleshvara. Dieser blieb zwar unvollendet, ist jedoch mit bis zu neun umlaufenden Relieffriesen noch reicher geschmückt: mit Szenen aus den Götterepen Ramas und Krishnas. Auch hier findet man Darstellungen sexueller Freude. Im Tempelinneren das phallische Symbol Shivas aus schwarzem Stein, draußen zwei überlebensgroße Wächter in feinster Schnitzarbeit. Der kleinere Vijayanatha-Tempel wurde von den Jains erst im 16. Jahrhundert erbaut, mit einem hohen Standbild des unbekleideten "Furtbereiters" Shantinatha. Nicht versäumen: die kleine, aber feine Skulpturensammlung des archäologischen Museums.
Ankunft in Chikmaglur und Übernachtung im Taj Garden Retreat.

Tag 19 :
Weiterreise nach Bangalore. An der Strecke Stop zur Besichtigung von Shravanabelagola. Hier heißt es Schuhe ausziehen und die 614 Steinstufen des Indragiri-Hügels hinaufsteigen, wie es die Pilger seit über Tausend Jahren tun. 17 m hoch ist der aus dem Felsgipfel herausgehauene Monolith, die nackte, von Ranken umwachsene Statue des asketisch meditierenden Jain-Furtbereiters (Heiligen) Gomateshwara. Alle zwölf Jahre, das nächste Mal 2005, wird die Statue mit flüssigem Ghee (Butterfett), Milch, Blüten und Farbe übergossen - sogar vom Hubschrauber aus.
Übernachtung in Bangalore.

Tag 20 : Lalbagh, Banglore Tour & Travels
Bangalore (5,3 Mio. Einwohner), die Hauptstadt Karnatakas mit der angenehmen Höhenluft (947 m) hat sich seit 1947 zu einer quirligen Handels-, Banken- und Industriestadt entwickelt. Sie ist auch Universitätsstadt und ein Zentrum der indischen Raumfahrtforschung. Die Computer- und Software-Industrie ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige. Den Ruf einer Gartenstadt gewann Bangalore schon in der Zeit von 1831 bis 1881, als die Stadt Verwaltungszentrum der Kolonialregierung und ein beliebter Alterssitz für Pensionäre war. Doch die gute Luft verschwindet mit der fortschreitenden Automobilisierung. Rapides Industriewachstum schuf augenfällige Gegensätze. Um die Überreste des alten, auf die Stadtgründung von 1537 zurückgehenden Forts liegt die alte Market Area. Hier sind die Gassen eng, im Basar wabern Lärm und Gerüche, und es gibt mehr Ladenschilder in verschnörkeltem Urdu und Kannada als englischsprachige. Rund um die verkehrstosende MG Road hingegen dominieren bunte Neonreklamen, Internetcafès, Pizzerien, Restaurants, Bars, und es gibt sogar ein Steakhaus. Bangalores Sehenswürdigkeiten schließen ein: Lalbagh. Hyder Ali setzte Ende des 18. Jh. den Grundstein für den Rosengarten - der Name geht auf die Rosenliebhaberei des kriegerischen Britenschrecks zurück. Zu der ganzjährig grünen Anlage gehören eine schöne botanische Sammlung und ein Glashaus, das nach dem Vorbild des Londoner Crystal Palace erbaut wurde. Nandi-Tempel. Schon die Fahrt Hügel aufwärts ist ein Erlebnis. Vor dem drawidischen Tempel aus dem 16. Jh. ist die riesige monolithische Granitskulptur eines Nandi-Stiers zu bewundern, dem Shiva zugehörig. Sultan Tipus Palast. Bei den Resten des Forts von 1537, das Hyder Ali und Tipu Sultan im 18. Jh. erneuerten, bauten die beiden einen schön proportionierten kleinen Palast mit Teakholzsäulen, sehenswert wegen seines malerischen Dekors und des kleinen Museums. Abends Transfer zum Flughafen und Flug nach Chennai (19.45/20.30 Uhr).
Fahrt zum Hotel und Übernachtung in Chennai.

Tag 21 :
Transfer zum Flughafen.

Südindien Rundreise Reservation Form


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